Einträge mit dem Tag: Texterella Persönlich
Slow Living: Wo bitte geht es zum süßen Nichtstun?
Gestern in der Radiowerbung: Ein IT-Konzern verspricht, mit seinen Produkten und Tools könnten wir unsere Zeit noch intensiver und besser nutzen. Die Tage würden natürlich nicht länger (24 Stunden sind nun mal Physik), aber wir würden mehr schaffen. Toll. Oder? Was als Werbung gedacht war, ist für mich eher eine Horrorvorstellung. Noch mehr schaffen (müssen)? Noch mehr To-dos in jeden Tag pressen? Noch weniger Zeit haben, um einfach nichts zu tun? Ich finde diese Idee eher gruselig denn… mehr
Texterella persönlich.
Und sonst so, Frau Texterella? (Tüllrock, Urlaub und ein paar sonstige Begebenheiten.)
Mein „Und sonst so?“ (eine Rubrik, in der ich von Begebenheiten in meinem Leben erzähle, die es sonst nicht unbedingt ins Blog schaffen würden) hat im August sechs Buchstaben: U. R. L. A. U. B. Nun bin ich niemand, der das ganze Jahr auf die zwei bis drei Wochen Sommerurlaub hinwartet. Hätten wir unserer Ferienhaus auf dem Darß nicht bereits vor mehr als einem Jahr gebucht … wir wären vermutlich daheim geblieben. Hier, in der Heimat, ist es auch schön. Aber nun ist es, wie es ist und ich… mehr
Texterella persönlich.
Und sonst so, Frau Texterella? (Von den kleinen und größeren Geschehnissen in meinem Leben.)
Und sonst so? Ich mag diese Rubrik, die noch gar nicht „offiziell“ ist – aber werden könnte. Es ist doch so: Ich möchte dich gerne noch mehr an meinem Leben teilhaben lassen, aber nicht alles eignet sich für einen großen Beitrag. Und so bleibt vieles unerwähnt, was ich eigentlich gerne erzählen würde. Zum Beispiel das tolle (finde ich!) Interview, das das neue Heyday Magazine mit mir geführt hat. Übers Älter werden, übers Dick sein ;-) und den ganzen Rest (fast!). Das HeyDay Magazine ist ein… mehr
Lieblingsstücke
Texterella persönlich.
“Eigentlich kann ich das doch gar nicht!” – Selbstzweifel und wie ich damit umgehe.
„Was du alles wuppst! Wie schaffst du das nur?“ Ich weiß nicht, wie oft mir diese Frage in den letzten Jahren gestellt wurde. Unzählige Male, speziell auch nach diesem Beitrag. Oft mit leicht bewunderndem Unterton, der mich beschämt. Ich fange dann an, abzuwinken und zu relativieren. Denn ... meine persönliche Wahrnehmung und Einschätzung ist eine andere: „Eigentlich kann ich das alles doch gar nicht.“ Fakt ist: Ich bin eine Frau voller Selbstzweifel. Vor drei Jahren ich sehr ausführlich… mehr
Texterella persönlich.
Was wird bleiben?
Seit fast zwei Monaten leben wir in dieser eigenartigen Stille, die nun langsam nicht mehr ganz so still und so ruhig ist, aber immer noch seltsam. Immer noch sind meine Tage so gleichförmig und unaufgeregt, dass sie verschwimmen, und bereits der Besuch des Edekas im nächsten Ort zum Abenteuer wird. Aber mir genügt dieses Leben. Ein wenig bin ich erstaunt, dass ich doch viel weniger brauche, als ich gedacht hatte. So viel weniger Action, so viel weniger Events, so viel weniger von allem. Das… mehr
Was wirklich wichtig ist.
Doch, es gibt sie noch, die guten Nachrichten!
Vielen geht es derzeit vermutlich wie mir: Man hängt ständig an den Nachrichtentickern, die voll sind von Katastrophenmeldungen. Fallzahlen, Neuinfektionen, Todesfälle, Prognosen … eine Hiobsbotschaft jagt die andere. Worte wie „Ausgangssperre“, „Notstandsgesetze“, „Hamsterkäufe“, mit denen wir Nachkriegsgeneration vorher nie wirklich konfrontiert wurden, bekommen eine seltsame Normalität und beherrschen den Alltag. Plötzlich, innerhalb weniger Tage, hat unser Leben eine komplette Wendung… mehr
Texterella liest.
„Wild bleiben statt alt werden“. Das Lebensmotto zum Gewinnen!
Eigentlich habe ich gar keine Zeit für diesen Beitrag. Denn uneigentlich muss ich die Wohnzimmerlesung von HannaH Rau vorbereiten, die heute stattfindet. Heißt: Servietten stärken, die dreistöckige Baisertorte backen, das Tafelsilber wienern, den Kronleuchter aufpolieren. Ihr kennt das. Ja, ich bin in Eile – aber was will man machen, wenn zwei liebe Bloggerkolleginnen ein Buch geschrieben haben, das letzte Woche erschienen ist? Genau: Man verschlingt es auf der Stelle und rezensiert es… mehr
Texterella persönlich.
Wie geht das eigentlich: Pessimismus fasten?
Eine gute Woche hat die diesjährige Fastenzeit nun schon auf dem Buckel, und wie jedes Jahr habe ich mein Fastenziel – 40 Tage lang keinen Alkohol zu trinken – schon gebrochen. Puh. Für jemanden, der den Tag gerne mit einem (oder zwei) Gläschen Wein beendet, ist das auch ein hehres Unterfangen, aber das soll es ja auch sein. Pessimismus liegt mir nicht. Einmal habe ich also schon „gesündigt“, aber ich wäre nicht der Mensch, der ich bin, würde ich nicht einfach neu ansetzen und einen zweiten… mehr
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Über Geld spricht man nicht? Aber ja doch! Unbedingt sogar!
Darf ich dir eine persönliche Frage stellen? Wie wichtig ist dir Geld? Viele Frauen würden auf diese Frage vermutlich antworten, dass ihnen Geld nicht sooooo wichtig ist. Solange es fürs Leben und für ein paar Extras reicht (Reisen, Kleidung, mit Freunden Essen gehen etc.) passt es schon. Ich habe diese Haltung nie ganz verstanden, denn ich persönlich finde Geld sehr wichtig. Und ich verrate dir auch, warum: weil Geld für mich für Werte steht, die essentiell für mein Leben… mehr
Texterella persönlich.
Woher kommt der Hass?
„Friss einfach nicht so viel und jammer nicht so rum!“ – das ist ein Satz aus einem Kommentar, der vor ein paar Tagen auf Texterella landete. Der Rest war nicht weniger unfreundlich (im Gegenteil!) und hätte ich diese Frau gekannt, dann wäre ich mir sicher gewesen, dass sie mich aus tiefstem Herzen hasst. Warum auch immer. Aber ich kannte sie nicht (oder zumindest erkannte ich sie nicht) und so hinterließ mich ihr Kommentar eher ratlos denn verletzt. Ich war irritiert und verwundert, ob der… mehr


















